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Schauspiel Kulturveranstaltungen

  • Schauspiel / Wien

    Michael Dangl

    Der Engel mit der Posaune

    Die Wiener Klavierbauerdynastie Alt steht im Mittelpunkt von Ernst Lothars epochalem Roman: Nach ihrer Vernunftheirat mit Franz Alt sieht sich Henriette in einem Korsett aus Zwängen und Tradition gefangen. Ihre Versuche der Rebellion scheitern, und so ist es ihr ältester Sohn Hans, auf den sie alle Hoffnungen setzt.
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  • Schauspiel / Wien

    Alexander Pschill

    Die 39 Stufen

    Alfred Hitchcocks Film Die 39 Stufen ist ein Klassiker des Kriminalgenres. Patrick Barlow hat aus dieser Vorlage einen spannenden Theaterabend geschaffen: Eine Schauspielerin und drei Schauspieler schlüpfen in dutzende Rollen und nehmen uns mit auf Richard Hannays abenteuerliche Flucht von London ins schottische Hochland. Nur wenn er es schafft, den Spionagering der "39 Stufen" aufzudecken, kann er seine Unschuld beweisen.
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  • Freikarten

    Schauspiel / Graz

    Vera Bommer

    Der Zauberberg

    Ein zentrales Motiv des postfaktischen Zeitalters ist die Krankheit. Beschworen wird eine kranke Gesellschaft, bedroht vom Krebsgeschwür der Überfremdung, geschwächt von einer pathologischen Lügenpresse und gelähmt von einer zahnlosen, anämischen Bürokratie. Und während die Werte der nationalen Identität dahinsiechen, steuert das emanzipatorische Projekt Europa geradewegs in den Untergang.
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  • Schauspiel / Wiener Neustadt

    Story Unknown

    STORY UNKNOWN

    Ein perfekter unperfekter Theaterabend! Eine Bühne. Ein Erzähler. Drei SchauspielerInnen. Und niemand weiß, was gespielt wird.
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  • Schauspiel / Mödling

    Der jüngste Tag

    Der jüngste Tag

    Meisterhaft wie in allen seinen Stücken beobachtet Horváth die kleinbürgerliche Welt und ihre dunkle Seite. Im Nichtgesagten, in den Banalitäten, in den verräterischen Pausen im Dialog schieben sich die Abgründe und die inneren Nöte der Figuren in den spießigen Alltag.
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  • Schauspiel / Wien

    Schluck zuviel

    EIN SCHLUCK ZUVIEL

    Martin Lobmann, ein angesehener Beamter, wacht im Bett einer ihm völlig fremden jungen Frau auf und kann sich an nichts mehr erinnern: Wo er sie kennengelernt, was er in der vergangenen Nacht alles getrunken hat - und vor allem, woher die Riesensumme stammt, die er in seiner Tasche findet.
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  • Schauspiel / Wien

    Kassandra

    Kassandra

    Zehn Jahre trojanischer Krieg – Troja ist verbrannte Erde. Kassandra, „Whistleblowerin“ der griechischen Mythologie, soll heute Nacht noch ermordet werden. Die Tochter des Königs hat den Untergang Trojas vorausgesagt, vor dem trojanischen Pferd gewarnt, doch sie blieb ungehört.
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  • Schauspiel / Wien

    Regime der Auster

    Regime der Auster

    Alle wollen belohnt werden! Außerdem einen Hund und Erbschaft. Für die Vergnügung bitte Kaffee und Schaumwein. Vor allem aber Bier. Wer leistet, verdient. Geben heißt Kriegen. Und im Krieg um die Verteilung ist der Verlierer selber schuld. Denn im organisierten Staat ist alles so eingerichtet, dass Gerechtigkeit herrscht. Immerhin: Wer will, der kann. Oder wer kann, der will?
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  • Schauspiel / Wien

    Roman Schmelzer

    Wie man Hasen jagt

    Die Jagdsaison ist eröffnet, Monsieur Duchotel geht auf die Pirsch. Aber nicht, um diverses Wild zu erlegen, wie er seiner Frau Léontine weismacht. Sein "Hase" ist weiblich und äußerst menschlich. Das kommt dem Arzt Moricet, Freund des Hauses, gerade recht, denn der hat sich längst auf die Fährte der schönen Léontine gesetzt.
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  • Schauspiel / Graz

    Der Thermale Widerstand

    DER THERMALE WIDERSTAND

    Es brodelt und blubbert verdächtig im Thermalbad. Denn während die Kurgäste träge am Beckenrand dümpeln und vor lauter Heilwasser die Sehnsucht nach Butterkipferln und Schokoherzen ins Unermessliche wächst, plant Bademeister Hannes den Widerstand. Schließlich soll, so der Plan der Kurverwalterin Roswitha, die Heilanstalt schon bald zu einer gigantischen Wellnessoase für potente Kundschaft umgebaut werden.
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  • Schauspiel / Wien

    Heimat in Dosen

    Heimat in Dosen

    Heimat in Dosen erzählt über eine skurrile Welt, in der die Utopie einer kulturellen Reinheit sich in einen klaustrophobischen Angsttraum verwandelt, in dem die Luft stillsteht und die Zerstörung nicht von außen, sondern von innen kommt.
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  • Schauspiel / Wien

    Doyenne Marianne Nentwich

    Arsen und Spitzenhäubchen

    Abby Brewster, eine liebenswürdige ältere Dame, ermordet gemeinsam mit ihrer Schwester Martha auf liebevolle Art und aus purem Mitleid einsame männliche Altersgenossen, um sie von der Pein des Alleinseins zu erlösen. Es ist jetzt wohl die Zeit, Ihnen ein paar Prinzipien zur Kunst des Mordes an die Hand zu geben. Der Masse gefällt ja rein alles, vorausgesetzt, dass genügend Blut dabei fließt. Doch der denkende Mensch verlangt mehr.
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  • Schauspiel / Wiener Neustadt

    Der Vogelhändler

    DER VOGELHÄNDLER

    Der Vogelhändler gehört zu dem halben Dutzend Operetten, die sich fest im Repertoire deutschsprachiger Bühnen behauptet haben. Einige Nummern gingen bald um die ganze Welt, unter anderem Schenkt man sich Rosen in Tirol, Ich bin die Christel von der Post, Grüaß enk Gott, alle miteinander oder Wie mein Ahn'l zwanzig Jahr (mit dem Kehrreim No amal, no amal sing nur sing, Nachtigall!), ließen den „Vogelhändler“ zum Inbegriff der Heimatoperette werden, voll von dem, was da Gemüt und herzhafter Humor genannt wird.
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  • Schauspiel / Graz

    Der gute Gott von Manhattan

    Der gute Gott von Manhattan

    Gibt es die idealistische, selbstlose, weltvergessene Liebe überhaupt im realen Leben, oder besteht sie nur in der Fiktion? „Der gute Gott von Manhattan“ schildert in gewaltigen Sprachbildern die vollkommene Hingabe zweier Liebender, Jennifer und Jan, und ihr Scheitern. Ein „guter Gott“ muss sich vor dem Richter für seinen Mord an Jennifer verantworten und erzählt rückblickend von deren Begegnung im Herzen von Manhattan. Beide sind bloß auf der Durchreise, doch wenn sie zusammen sind, steht die Zeit plötzlich still. Für diesen Rückzug aus der Welt bestraft der „gute Gott“ sie, da ihre realitätsferne Liebe die gesellschaftliche Ordnung gefährdet. Und so siegt am Ende das kapitalistische, patriarchale System über zwei Schicksale, von denen lediglich die Revolte der mächtigen Sprache bleibt.
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  • Schauspiel / Graz

    Am Boden

    Am Boden

    Amerikanische Kriegspilotin in Krisengebieten zu sein, bedeutet im Alter von 30 bis 35 zu sein, scharfe Fernsicht zu haben, wenig Körperfett, kein Asthma und viele weitere Anforderungen zu erfüllen. Es heißt vor allem aber knallhart und kompromisslos zu sein, es heißt Krieg führen, Risiken eingehen und Opfer bringen.
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  • Schauspiel / Waidhofen an der Thaya

    Christine Polacek-Eisner

    Moliere lässt grüßen – wenn auch von weit weg

    Von Christine Polacek-Eisner. Eine Aufführung der Jugendtheaterwerkstatt 2.
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  • Schauspiel / Wien

    Ulli Meier

    Fremdenzimmer

    Wie ich mit dem Gustl zusammengezogen bin, war das sicherlich nicht das, was man die Liebe nennt. Ich hab mir gedacht, zu zweit ist man ein bißchen weniger einsam als allein. Aber das stimmt nicht. Wenn der Gustl tagelang nix mit mir redet, dann komm ich mir zu zweit noch viel mehr allein vor, als wenn ich allein wär. Das ist schon komisch, daß bei zwei Menschen alles verschwinden kann, was einmal a bissel schön war und man merkt's gar nicht. Wenns ganz schiach is, dann tu ich selbsteln. Weißt du, was das heißt „selbsteln“? Da tu ich mit mir selber reden.
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  • Schauspiel / Graz

    Lodd Mathias

    Rest of Europe

    Die Europäische Union gilt als eines der größten und erfolgreichsten Friedensprojekte der Welt – 2012 wurde sie dafür sogar mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Seit sechs Jahrzehnten, hieß es in der Begründung, habe die Europäische Union entscheidend zur friedlichen Entwicklung des Kontinents beigetragen, Zusammenwachsen und Integration befördert.
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  • Schauspiel / Graz

    Nathan der Weise

    NATHAN DER WEISE

    „Nathan der Weise“, das ist die Ring-Parabel. Diese macht aber nur einen winzigen Teil des Klassikers aus, der ein großes Gedankendrama ist, ein orientalisches Märchen und eine klassische Soap-Opera.
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  • Schauspiel / Graz

    Vereinte Nationen

    VEREINTE NATIONEN

    Anton und Karin haben eine wunderbare Tochter. Die kleine Martina, sieben Jahre alt, ist wie jedes Kind in der Lage, authentisch ihre Gefühle zu zeigen. Und im Internet gibt es dafür einen Markt, der sich an auf Video aufgezeichneten Situationen delektiert, in denen das Kind weint, trotzt oder tobt. Die Kunden sind bereit, für eine „Natural-Szene“ – also eine auf natürliche Weise entstandene Konfliktsituation aus dem Familienalltag – 30 Euro auf den Tisch zu legen. Bald jedoch bekommt der denkbar einfach herstellbare Nebenerwerb eine problematische Dynamik: Nicht nur wird die Versöhnung mit dem Kind nach jeder Videoaufzeichnung mühsamer, auch der Vater leidet zunehmend unter den Manipulationen der Tochter. Aber gleichzeitig entwickelt der Markt, in dem Martina zum gefragten Star wird, eine immer gierigere Nachfrage nach passgenauer Befriedigung spezieller Wünsche...
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