SIMsKultur Online

Schauspiel Kulturveranstaltungen: Österreich

  • Schauspiel / Wien

    Ein Sommernachtstraum

    Ein Sommernachtstraum

    Ein Stück, das eine Kette von Versuchsanordnungen erzählt, in dessen Zentrum die Suche nach Liebe und die Definition von Liebe stehen. Ein (Alb-)Traum in einer Sommernacht. Sommer. Nachts. Traum. Schon der Stücktitel ist eine einzige Verheißung. Es ist Shakespeares großes Stück über Sehnsucht und übersinnliche Fantasie, über die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit.
    weiter
  • Schauspiel / Wien

    Judith Rosmair

    Der Gott des Gemetzels

    Zwei 11jährige Buben streiten sich im Park eines bürgerlichen Pariser Arrondissements, der eine schlägt mit dem Stock zu, der andere verliert zwei Schneidezähne. Unter zivilisierten und kultivierten Leuten, wie es die Eltern der beiden sind, spricht man die Sache gemeinsam durch: Politisch korrekt und um Konsens bemüht. Schließlich ist man nicht in der Banlieue, wo die Autos brennen. Doch unversehens brechen sich archaische Impulse Bahn...
    weiter
  • Schauspiel / Wien

    Zauner

    Der Garderober

    Ronald Harwoods Tragikomödie basiert auf seiner eigenen Erfahrung als Schauspieler und Garderober des britischen Charakterdarstellers Sir Donald Wolfit, Prinzipal einer Shakespeare- Company. Der Garderober ist der wohl größte Theatererfolg des oscargekrönten Autors (2002 für Der Pianist), zwei Mal wurde das Stück verfilmt. Ein brillantes und faszinierendes Psychoduell zweier gegensätzlicher Männer und eine Liebeserklärung an das Theater und an die Menschen, denen seine Bretter die Welt bedeuten.
    weiter
  • Schauspiel / Wien

    Yala

    Abendstimmung Afrika Digitalprint

    Kenia produziert Schnittblumen und vergiftet dabei sein Trinkwasser mit Pestiziden. Der Kongo muss Hühner importieren, weil die Bevölkerung in den Bergbau gedrängt wurde. Mädchen aus Nigeria landen in der Prostitution statt im Wohlstand der westlichen Welt. Das Elend in Afrika ist endlos, und ebenso ist es der Bühnentext darüber. Denn der Regisseur will das totale Bild der afrikanischen Ausbeutung zeigen, von den Kolonialmächten bis zur Weltbank.
    weiter
  • Schauspiel / Graz

    Parzival

    Was ist fort. Fort? Ja, was ist fort. Fort ist überall wo nicht hier ist. Sein größter Wunsch ist es, Ritter zu werden und die Welt zu erkunden. Doch wie geht das? Der Stein ist härter als das Holz. Das Kind ist kleiner als der Mann. Die Federn sind leichter als die Regentropfen.
    weiter
  • Schauspiel / Graz

    Hero Schauspielhaus Graz

    Altes Testament - Aus dem Tagebuch der Menschheit

    Die Bibel ist eines der bekanntesten Bücher der Welt und eine der Säulen unserer abendländischen Kultur. Die Ausgaben der „Heiligen Schrift“ erreichen weltweit jährlich eine Auflage von ungefähr 20 Millionen. Übersetzt wurde das Buch der Bücher in rekordverdächtige 2303 Sprachen. Dennoch nimmt das Bibelwissen hierzulande ab, immer weniger Menschen haben die Bibel tatsächlich gelesen oder kennen eine Vielzahl der Figuren und Geschichten. Dabei waren die Texte der Bibel jahrhundertelang eine der wesentlichen Inspirationsquellen für Kunst, Literatur und Musik.
    weiter
  • Schauspiel / Wien

    Der Besuch der alten Dame

    Kann man seine Heimat hinter sich lassen? Claire Zachanassian kann es nicht. In Friedrich Dürrenmatts tragischer Komödie kehrt sie zurück an den Ort ihrer Kindheit und Jugend, um sich zu rächen. Viele Jahre sind vergangen, seit Klara Wäscher ihre Unschuld im Dörfchen Güllen an Alfred III verlor. Der sie dann sitzen ließ mit dem Kind, sie als Hure diffamierte. Nun kommt sie zurück, eine schwerreiche Witwe, und verspricht dem eine Milliarde, der den ungetreuen Alfred tötet. „Bleich, aber würdig“ tritt man ihr entgegen, spricht von Europa, Recht und Menschlichkeit, lehnt mit Empörung das ungeheuerliche Angebot ab. Sie antwortet mit dem kürzesten Satz des Stücks: „Ich warte.“
    weiter
  • Schauspiel / Wien

    Narziss, du Opfer

    Nachwuchswettbewerb 2018: Narziss, du Opfer!

    Das Motto des elften Nachwuchswettbewerbs Narziss, du Opfer! ist auf sehr großes Interesse gestoßen. Insgesamt wurden 93 Projekte eingereicht, vorwiegend aus dem deutschsprachigen Raum, einzelne Einreichungen kamen aus der EU.
    weiter
  • Schauspiel / Wien

    Macbeth

    Das „schottische Stück“, wie es in der Theaterwelt abergläubisch genannt wird, ist Shakespeares mit Abstand kürzeste Tragödie – und zugleich eine der größten. Hier werden scheinbar unüberwindliche Gegensätze unter dem Hexenmotto „Fair is foul, and foul is fair“ zu einer schwarz funkelnden Einheit. Ein einst guter Mann wird zum skrupellosen Verbrecher – und eine zunächst eiskalt handelnde Frau erlebt erstmals Skrupel und Wahnsinn. Shakespeares von elisabethanischen Gruseleffekten durchzogenes Nachtstück erzählt auf atemberaubend verdichtete Weise von politischem wie persönlichem (Selbst-)Mord.
    weiter
  • Schauspiel / Wien

    André Pohl

    In der Löwengrube

    Die wahre Geschichte des Schauspielers Leo Reuss, der sich mittels falscher Identität in die "Löwengrube" begibt, diente vor nunmehr 20 Jahren als Ausgangspunkt für Felix Mitterers theatrale Zuspitzung: Arthur Kirsch ist ein gedemütigter Mensch, der der Welt den Irrsinn einer Rassenideologie aufzeigen will indem der sie ad absurdum führt. Der unbändige Wunsch nach Rache übersteigt dabei die rationale Beurteilung der Lage und Kirsch bringt somit nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie und Freunde in eine lebensbedrohliche Situation.
    weiter
  • Schauspiel / Wien

    All about Eve

    All About Eve

    Christopher Hampton, britischer Dramatiker und Drehbuchautor, hat aus Mankiewicz’ Vorlage nicht nur die Bühnenfassung angefertigt, sondern wird bei dieser Produktion auch Regie führen.
    weiter
  • Schauspiel / Graz

    Henriette Blumenau

    The Who and the What

    Das Stück „The Who and the What“ – das Ayad Akhtar nach „Geächtet“ schrieb – ist ein Konversationsstück über Bruchlinien innerhalb einer muslimischen Familie im heutigen Amerika. Gender Studies sind nicht nur in der muslimischen Welt bedrohlich für die bestehende Gesellschaftsordnung; auch in der westlichen Religion ist Gott männlich besetzt. Doch wer weiß das schon, und wieso gehen wir einfach davon aus, dass es so ist? Die muslimische Protagonistin kämpft dafür, dass sie solche Fragen stellen darf und zeigt ihre weibliche Sichtweise auf den Propheten Mohammed.
    weiter
  • Schauspiel / Wien

    Aenne Schwarz

    Antigone

    Antigone wurde vermutlich 442 v. Chr. uraufgeführt und zählt – wie König Oedipus und Oedipus auf Kolonos – zur Thebanischen Trilogie. Sophokles behandelt darin ein brennend aktuelles Thema: die Revolte gegen die Staatsgewalt und die ratio, welche in ihrer Unbedingtheit den eigenen Untergang in Kauf nimmt – und die Überzeugung, dass unser Dasein nur insofern etwas wert ist, als wir fähig sind, es zu opfern.
    weiter
  • Freikarten

    Schauspiel / Wien

    Madame Bovary

    Madame Bovary

    Der 1857 als Buch und ein Jahr zuvor in Fortsetzungen in der Revue de Paris erschienene Roman Madame Bovary, an dem Flaubert von 1851 bis 1856 unermüdlich arbeitete, geht auf eine wahre Begebenheit zurück: den Selbstmord der Delphine Delamare, die einer Zeitungsnotiz zufolge in dem normannischen Dorf Ry – nicht weit von Rouen – mit einem unbedeutenden Landarzt verheiratet war, die Ehe brach, Schulden machte und sich 1848 vergiftete.
    weiter
  • Schauspiel / Wien

    Nur eine Stunde Ruhe

    NUR EINE STUNDE RUHE

    Michel schwärmt seit seiner Jugendzeit für eine ganz besondere Langspielplatte und hat sie nun nach Jahren vergeblichen Suchens auf einem Flohmarkt gefunden. Überglücklich stürmt er nach Hause, um sie sofort zu hören. Eine Stunde Zeit hat er noch, ehe sein bester Freund zu Besuch kommt und seine Frau ihn in ein, wie sie meint, dringendes Beziehungsgespräch verwickelt.
    weiter
  • Schauspiel / Wien

    Der Preispokal

    Der Preispokal

    Irland im ersten Weltkrieg: Fronturlauber Harry Heegan schießt das Meisterschaftstor für seinen Fußballclub und wird dementsprechend von seinen Kumpeln, Familie, Nachbarn und natürlich seiner schönen Freundin Jessie gefeiert. Es wird gesungen, gesoffen und schwadroniert, das ganze Arbeiterviertel steht Kopf- bis Harry mit seinen Jungs wieder fröhlich zurück in die Schützengräben nach Frankreich zieht.
    weiter
  • Schauspiel / Wien

      DIE UNSCHULDIGEN, ICH UND DIE UNBEKANNTE AM RAND DER LANDSTRASSE

    DIE UNSCHULDIGEN, ICH UND DIE UNBEKANNTE AM RAND DER LANDSTRASSE

    „Der Held heißt ›Ich‹, er ist eine Mittelgestalt zwischen Caliban und Prospero, ein Monstrum, ein Irrer, ein Tier und zugleich ein Zauberer.“ So beschreibt Peter Handke seinen „Helden“. Dieser wandelt sich vom »Ich-Erzähler« in »Ich, den Dramatischen« – ein kühner literarischer Coup, den Christopher Nell vielbejubelt und bestaunt auf der Bühne umsetzt: Er sitzt, geht, steht, träumt, zaubert, verzweifelt, wütet, tobt und – erzählt, von seiner Landstraße.
    weiter
  • Schauspiel / Wien

    Ulli Meier

    Fremdenzimmer

    Wie ich mit dem Gustl zusammengezogen bin, war das sicherlich nicht das, was man die Liebe nennt. Ich hab mir gedacht, zu zweit ist man ein bißchen weniger einsam als allein. Aber das stimmt nicht. Wenn der Gustl tagelang nix mit mir redet, dann komm ich mir zu zweit noch viel mehr allein vor, als wenn ich allein wär. Das ist schon komisch, daß bei zwei Menschen alles verschwinden kann, was einmal a bissel schön war und man merkt's gar nicht. Wenns ganz schiach is, dann tu ich selbsteln. Weißt du, was das heißt „selbsteln“? Da tu ich mit mir selber reden.
    weiter
  • Schauspiel / Wien

    Alexander Pschill

    Die 39 Stufen

    Alfred Hitchcocks Film Die 39 Stufen ist ein Klassiker des Kriminalgenres. Patrick Barlow hat aus dieser Vorlage einen spannenden Theaterabend geschaffen: Eine Schauspielerin und drei Schauspieler schlüpfen in dutzende Rollen und nehmen uns mit auf Richard Hannays abenteuerliche Flucht von London ins schottische Hochland. Nur wenn er es schafft, den Spionagering der "39 Stufen" aufzudecken, kann er seine Unschuld beweisen.
    weiter
  • Schauspiel / Wien

    Geächtet

    Geächtet

    Das 2013 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnete Debütstück des US-Amerikaners Ayad Akhtar verhandelt auf pointierte und spannende Weise so komplexe Themen wie religiöse Identität und Alltagsrassismus, Integration und Selbsthass. Es legt die Lebenslügen und Vorurteile des liberalen Bürgertums frei und zeigt, wie schnell vermeintliche Political Correctness an ihre Grenzen stößt.
    weiter