In Geister in Princeton zeichnet der Autor Daniel Kehlmann die Lebensstationen des Geistesgiganten Kurt Gödel und seiner Frau Adele zwischen Wien und Princeton nach. In einem raffinierten Spiel aus Fakten, Fiktion und Philosophie zeigt er Gödels abgründige Gratwanderung zwischen grenzensprengendem Denken, logischer Brillanz und einem selbstzerstörerischen Rationalismus, der vor Nahrungsverweigerung als logische Konsequenz seiner Angst vor einer Vergiftung nicht halt machte.