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Cavalleria rusticana / Pagliacci

20. bis 27. Feb. 2010
Wenn am Ende der Handlung Canio - das Haupt einer italienischen Schauspielertruppe - seine von ihm geliebte aber untreue Nedda ersticht, hat der Zuhörer eine Stunde ergreifendes und eindrucksvolles Musiktheater erleben dürfen: einen der Höhepunkte des gesamten Verismo.

Pagliacci
Nedda, die Colombina-Darstellerin einer umherziehenden Komödiantentruppe empfindet für ihren bisherigen Liebhaber Canio, den Pagliaccio-Darsteller und Prinzipal der Truppe, keine wirkliche Liebe mehr. Sie und der junge Bauer Silvio sind für einander entflammt. Als sie das Liebeswerben des buckligen Tonio - des Taddeo-Darstellers - zurückweist, rächt sich dieser indem er Canio auf die geheime Liebe Neddas aufmerksam macht. In der an diesem Abend stattfindenden Vorstellung, verwischen sich für Canio Spiel und Wirklichkeit: Außer sich vor Eifersucht, fordert er Nedda auf offener Bühne auf, den Namen ihres Liebhabers zu nennen. Als sie sich weigert sticht Canio auf sie ein und tötet sie. Ihr Hilferuf, an Silvio gerichtet, hat zur Folge, daß sich Canio dem herbeieilenden Burschen zuwendet und auch ihn tödlich trifft. Gebrochen tritt Canio vor das entsetzte Publikum und verkündet den doppelsinnigen Satz: "La commedia è finita" - Das Spiel ist aus.

Cavalleria rusticana
Lola, die ehemalige Geliebte Turiddus, hat den Fuhrmann Alfio geheiratet. Turiddu versucht sich daraufhin mit Santuzza zu trösten. Nach nur kurzer Zeit nutzt er aber die oftmalige Abwesenheiten Alfios um weiterhin die Nächte mit Lola zu verbringen. Die eifersüchtige Santuzza verrät daraufhin Alfio die ehebrecherische Beziehung der beiden. Alfios Zorn mündet in einem Racheschwur. Als Turiddu merkt, daß Alfio über sein Verhältnis zu dessen Frau Bescheid weiß, fleht er seine Mutter an, in Zukunft für Santuzza zu sorgen und stellt sich einem Duell mit Alfio. Der Ruf "Turiddu wurde ermordet!" beendet die Tragödie.

Details zur Spielstätte:
Opernring 2, A-1010 Wien

Veranstaltungsvorschau: Cavalleria rusticana / Pagliacci - Wiener Staatsoper

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