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Foto: Moses und Aron, Wiener Staatsoper


Moses und Aron

10. bis 16. März 2010
Arnold Schönbergs Oper ist in der Inszenierung von Reto Nickler.

Ausstattung: Wolfgang Gussmann
Licht: Andreas Grüter
Video: fettFilm (Momme Hinrichs und Torge Möller)
Regieassistenz: Werner Sauer
Regieassistenz: Jens Neubert
Bühnenbildassistenz: Thomas Bruner
Kostümmitarbeit: Susana Mendoza

Dirigent: Lothar Zagrosek
Moses: Franz Grundheber
Aron: John Daszak

1. Akt: Aus einem brennenden Dornbusch fordert Gottes Stimme Moses auf, das auserwählte Volk der Hebräer aus ägyptischer Knechtschaft zu befreien und ihm den Glauben an den einen, einzigen und unvorstellbaren Gott zu verkünden. Weil Moses zwar Gottes Gedanken erfassen, ihn aber nicht vermitteln kann, soll sein Bruder Aron ihm als Sprachrohr zur Seite stehen. Unter den Hebräern herrscht zunächst Skepsis, als Moses und Aron ihnen den neuen Gott verkünden. Moses resigniert, doch Aron greift zu sichtbaren Wundern, um dem Volk die Stärke Gottes zu beweisen. Nun sind die Hebräer bereit, den neuen Gott anzubeten und Moses in die Wüste zu folgen, der sie in gelobte Land führen will.

2. Akt: Seit 40 Tagen verharren die Hebräer am Fuße des Berg Sinai. Auf dessen Gipfel erwartet Moses von Gott die Gesetze. Doch im Volk brodelt es. Chaos und Aufruhr machen sich breit. Um das Volk zu beruhigen gibt Aron nach und gestattet dem Volk, seine alten Götzen wieder anzubeten. Im Tanz um das Goldene Kalb wird ein ausschweifendes Fest gefeiert, das in einer Orgie des Rausches und der Vernichtung gipfelt. Moses kehrt mit den Gesetzestafeln vom Berg Sinai zurück. Auf sein Wort hin vergeht das Goldene Kalb. Aron, von ihm zur Rede gestellt, rechtfertigt sich: Er habe nichts anderes getan, als Moses' Gedanken in ein Bild zu fassen. Auch die Gesetzestafeln seien nichts weiter als ein Bild. Verzweifelt über seine Ohnmacht, Gott auszudrücken, zerbricht Moses die Tafeln. Eine Feuersäule, die sich im Morgengrauen in eine Wolkensäule verwandelt, dient dem Volk als Zeichen auf dem Weg ins gelobte Land.

3. Akt (nicht vertont): Dem gefesselten Aron wirft Moses vor, aus Machtwillen gehandelt und die Hebräer ihrem Glauben an Gott entfremdet zu haben. Er läßt ihm die Fesseln abnehmen, doch Aron sinkt tot zu Boden.

Eine Koproduktion mit dem Teatro Real, Madrid.

Details zur Spielstätte:
Opernring 2, A-1010 Wien

Veranstaltungsvorschau: Moses und Aron - Wiener Staatsoper

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